Fachgruppe Brückenbau unterstützt bei Brandursachenermittlung

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Rotenburg (Wümme),

Am 08.01.2026 unterstützte die Fachgruppe Brückenbau die Polizei und den Ortsverband Rotenburg bei einer Brandursachenermittlung an einem einsturzgefährdeten, denkmalgeschützten Gebäude.

Am 08.01.2026 unterstützte unsere Fachgruppe Brückenbau die Kriminalpolizei der Stadt Rotenburg sowie den Ortsverband Rotenburg bei einer Brandursachenermittlung.

Bereits in der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember 2025 kam es zu einem Brand, bei dem der Dachstuhl eines denkmalgeschützten Mehrfamilienhauses in voller Ausdehnung in Flammen stand. Das Gebäude ist seitdem unbewohnbar. Im Zuge des Brandes hatte sich das Feuer teilweise durch die Decke gefressen, wodurch die oberste Etage als einsturzgefährdet eingestuft wurde.

Relativ kurzfristig erreichte uns am Vortag die Anfrage des Fachberaters aus Rotenburg, ob unsere Fachgruppe einen geeigneten Sicherungspunkt für die Polizeibeamtinnen und -beamten bereitstellen könne. Für die Ermittlungen war es erforderlich, den vollständig zerstörten Dachboden zu betreten.

Trotz schwieriger Witterungsbedingungen rückte die Fachgruppe Brückenbau gegen 09:00 Uhr mit Mobilkran, Begleitfahrzeug und einer kleinen Mannschaft aus, um die Bergungsgruppe des Ortsverbandes Rotenburg bei den Sicherungsmaßnahmen zu unterstützen. Die Arbeiten wurden zusätzlich durch eine verschneite Dachbodenfläche erschwert.

Zur Absicherung der eingesetzten Polizeibeamten wurde am Kranhaken ein Sicherungssystem mit Rollgliss eingerichtet, das den Ermittlern die notwendige Bewegungsfreiheit auf der beschädigten Dachfläche ermöglichte. Im Falle eines Einbruchs durch die geschwächte Decke oder eines Abrutschens vom Dach wären die Beamten nicht abgestürzt, sondern sicher durch unseren Kran aufgefangen worden.

Gegen 18:00 Uhr kehrten unsere Einsatzkräfte wieder nach Bremen zurück. Nach dem Rückbau und dem Verstauen der eingesetzten Materialien konnte um kurz nach sieben die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt und der Einsatz offiziell beendet werden.

Wir bedanken uns beim Ortsverband Rotenburg sowie bei der Polizei für die gute und professionelle Zusammenarbeit und wünschen allen Betroffenen alles Gute für die Zukunft.

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